Am 1. Januar 2014 werden die Volkshochschulen der Stadt Euskirchen und des Kreises Euskirchen fusionieren. Wer sich mit der Methodik und der derzeitigen Didaktik dieser beiden Institutionen befasst, wird einen Unterschied zur Situation des Jahres 1947 erkennen. Damals ging es ganz besonders um das Bemühen, „ wieder den Anschluss an die große Kultur unseres Volkes und des Abendlandes zu finden.“ Die avisierte Umfunktionierung der Voreifeler Volkshochschulen (2014) lässt daher eine historische Anmerkung zu, und ein Text aus meinem Archiv soll dies verdeutlichen.
Auf die vielen Möglichkeiten der Vergangenheitsbewältigung durch regionale Institutionen - aber auch beispielsweise von privater Seite her – hat die vorliegende regionalhistorische Homepage häufig hingewiesen. Natürlich änderte auch die kleine Kreisstadt Euskirchen unmittelbar nach ihrer Eroberung im März 1945 die Straßennamen und stellte NS-Täter vor Gericht (Vgl. „Reichskristallnacht“), bemühte sich aber besonders um demokratische Strukturen in der Verwaltung und anderen Institutionen. Die Definition für diese seit 1945 notwendige „Vergangenheitsbewältigung“ beinhaltet im Sinne des Politologen Helmut König „die Gesamtheit jener Handlungen und jenes Wissens, mit der sich die jeweiligen neuen demokratischen Systeme zu ihren nichtdemokratischen Vorgängerstaaten verhalten“.
In dieser Hinsicht wurde auch die junge Volkshochschule des Voreifel-Zentrums tätig. Die „Amtlichen Mitteilungen für Euskirchen“ vom 22. August 1947 publizieren den Aufruf des damaligen VHS-Leiters Paul Konertz, dass die Bevölkerung an den Kursen zur „weltanschaulichen Ausrichtung“ und zur „Überwindung des Ungeistes vergangener Jahre“ teilnehmen solle. Das diesbezügliche Motto im Jahre 1947 lautete: „Hilf Dir selbst! Das ist die Parole“!
Auch die Euskirchener VHS im Jahre 1947 war ernsthaft bemüht, den „Ungeist vergangener Jahre zu überwinden“:

Es leben nur noch wenige Mitglieder des
gründete mit Peter Gingold das 




Arntz, Hans-Dieter: 




Andernach (13.Oktober). Über die Details zu den jeweiligen Veranstaltungen informiert ebenfalls der 
Wie es jüdischen Gästen, aber auch jüdischen Hoteliers in der NS-Zeit erging, schildert die in Sinzig lebende Journalistin 
In ihrem neulich erschienenen Buch 







Um den Bezug zu der vorliegenden 
